Biografie


Der vielseitig begabte Musiker besuchte zunächst das Kunstgymnasium des Lemmensinstituts in Leuven (B).

 Als ‚Laureaat Klavier’ mit  höchster Auszeichnung und hervorragenden Noten für Harmonielehre und Kammermusik beendete er an der Musikhochschule des Lemmensinstituts sein Studium.

 Anschlieβend studierte er am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau.

 

Im Mai 1988 trat er als Solist im Festival von Turin auf; darüber hinaus  konzertierte er auch in den Niederlanden, in Deutschland, Frankreich, Spanien und der ehemaligen Sowjetunion.

 1990 gewann er den TENUTO-Wettbewerb und 1992 den Wettbewerb für Musiker „De Link“ in den Niederlanden.

 Ab 1992 studierte Filip Martens an der Chapelle Musical Reine Elisabeth bei Brüssel  bei Levente Kende. Gleichzeitig absolvierte er ein Aufbaustudium in den Fächern Klavier und Kammermusik, Kontrapunkt und Fuge.

 1994 erhielt er den Titel „Lemmens-Tinel“ mit höchster Auszeichnung und den besonderen Glückwünschen der Jury.

Meisterkurse bei Rudolf Kehrer und Murray Perahia ergänzen seine Ausbildung.

 

Zahlreiche Aufnahmen für Rundfunk und Fernsehen (u.a. mit zeitgenössischen belgischen Werken von P. Swerts, K. Dejonghe und P. Swinnen) dokumentieren sein musikalisches Schaffen. Er trat als Solist auf mit dem BRT- und RTBF-Orchester, dem Nationaal Orkest , dem Euregio-Orchester, der Chapelle de Lorraine, der Flämischen Akademie und dem Sinfonischen Orchester des Lemmensinstituts in Konzerten von Bach, Mozart, Beethoven, Brahms, Tschaikowsky, Prokofiew und Rachmaninow. 

Bei dem Plattenlabel „Phaedra“ nahm er gemeinsam mit dem Bratschisten Diederik Suys eine CD mit flämischer Kammermusik des 20.Jhs. auf, die von SABAM mit dem Pelemanspreis ausgezeichnet wurde.