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Drei Minuten Gehör - Kurt Tucholsky - Trzy minuty sluchania
Kurt Tucholsky

Kurt Tucholsky (1890 - 1935)
Deutscher Journalist und Schriftsteller

Drei Minuten Gehör!

Trzy minuty sluchania!

Drei Minuten Gehör!

 
Drei Minuten Gehör will ich von euch, die ihr arbeitet- !
Von euch, die ihr den Hammer schwingt,
von euch, die ihr auf Krücken hinkt,
von euch, die ihr die Feder führt,
von euch, die ihr die Kessel schürt,
von euch, die mit treuen Händen
dem Manne ihre Liebe spenden -
von euch, den Jungen und den Alten - :
Ihr sollt drei Minuten inne halten.
Wir sind ja nicht unter Kriegsgewinnern.
Wir wollen uns einmal erinnern:

Die erste Minute gehöre dem Mann.
Wer trat vor Jahren in Feldgrau an?
Zu Hause die Kinder - zu Hause weint Mutter...
Ihr: feldgraues Kanonenfutter - !
Ihr zogt in den lehmigen Ackergraben.
Dort saht ihr keinen Fürstenknaben:
der soff sich einen in der Etappe
und ging mit den Damen in die Klappe.
Ihr wurdet geschliffen. Ihr wurdet gedrillt.
Wart ihr noch Gottes Ebenbild?
In der Kaserne - im Schilderhaus
wart ihr niedriger als die schmutzigste Laus.
Der Offizier war eine Perle,
aber ihr wart nur "Kerle"!
Ein elender Schieß- und Grüßautomat.
"Sie Schwein! Hände an die Hosennaht - !"
Verwundete mochten sich krümmen und biegen:
kam ein Prinz, dann hattet ihr stramm zu liegen.
Und noch im Massengrab wart ihr die Schweine:
Die Offiziere lagen alleine!
Ihr wart des Todes billige Ware...
So ging das vier lange blutige Jahre.
Erinnert ihr euch?

Die zweite Minute gehöre der Frau.
Wem wurden zu Hause die Haare grau?
Wer schreckte, war der Tag vorbei,
in den Nächten auf mit einem Schrei?
Wer ist es vier Jahre hindurch gewesen,
der anstand in langen Polonaisen,
indessen Prinzessinnen und ihre Gatten
alles, alles, alles hatten - -?
Wem schrieben sie einen kurzen Brief,
daß wieder einer in Flandern schlief?
Dazu ein Formular mit zwei Zetteln...
Wer mußte hier um die Renten betteln?
Tränen und Krämpfe und wildes Schrein.
Er hatte Ruhe. Ihr wart allein.
Oder sie schickten ihn, hinkend am Knüppel,
euch in die Arme zurück als Krüppel.
So sah sie aus, die wunderbare
Große Zeit - vier lange Jahre...
Erinnert ihr euch - ?

Die dritte Minute gehört den Jungen!
Euch haben sie nicht in die Jacken gezwungen!
Ihr wart noch frei! Ihr seid heute frei!
Sorgt dafür, daß es immer so sei!
An euch hängt die Hoffnung. An euch das Vertraun
von Millionen deutschen Männern und Fraun.
Ihr sollt nicht strammstehen. Ihr sollt nicht dienen!
Ihr sollt frei sein! Zeigt es ihnen!
Und wenn sie euch kommen und drohn mit Pistolen -:
Geht nicht! Sie sollen euch erst mal holen!
Keine Wehrpflicht! Keine Soldaten!
Keine Monokel- Potentaten!
Keine Orden! Keine Spaliere!
Keine Reserveoffiziere!
Ihr seid die Zukunft!
Euer das Land!
Schüttelt es ab, das Knechtschaftsband!
Wenn ihr nur wollt, seid ihr alle frei!
Euer Wille geschehe! Seid nicht mehr dabei!
Wenn ihr nur wollt: bei euch steht der Sieg!
- Nie wieder Krieg - !




Linecol

Trzy minuty sluchania!


Trzy minuty sluchania chce od was, ktorzy pracujecie 
Od was, ktorzy machacie mlotem, 
od was, ktorzy kustykacie o kulach, 
od was, ktorzy uzywacie piora, 
od was, ktorzy podsycacie kotly, 
od was, ktorzy wiernymi rekoma 
ofiarowujecie mezczyznie swoja milosc – 
od was, mlodych i starych-: 
Powinniscie trzy minuty odpoczac. 
Nie jestesmy tutaj posrod zwyciezcow wojny. 
Przypomnijmy sobie. 

Pierwsza minuta nalezy do mezczyzny. 
Kto wstapil przed laty do szarozielonych 
W domu dzieci – w domu placze matka… 
Wy: szarozielone mieso armatnie -! 
Ciagniecie gliniastymi okopami. 
Nie widzieliscie tam zadnego szlachcica: 
ktory strzelil sobie jednego na tylach 
i poszedl z paniami do lozka 
Bylibyscie szlifowani. Bylibyscie musztrowani. 
Byliscie jeszcze podobienstwem Boga? 
W koszarach – w wartowni 
Byliscie nizej niz najbrudniejsza wsza. 
Oficer byl perla, 
a wy byliscie tylko „chlopakami“! 
Nedzny automat do strzelania i pozdrawiania. 
„Ty swinio! Rece na szew spodni-!“ 
Zranieni chcieli sie wic i zginac: 
(od zginania, nie giniecia – tlumacz) 
przyszedl ksiaze, potem mieliscie lezec napieci 
I nawet w masowej mogile byliscie swiniami: 
Oficerowie lezeli sami! 
Byliscie tanim towarem smierci… 
Tak bylo przez cztery krwawe lata. 
Przypominacie sobie -? 

Druga minuta nalezy do kobiety. 
Kto osiwial w domu? 
Kto, gdy dzien minal, 
budzil sie w nocy z krzykiem? 
Kto przez te cztery lata 
musial ustawiac sie w dlugich Polonezach 
podczas gdy ksiezniczki i ich malzonkowie 
mieli wszystko - - ? 
Do kogo pisaly krotki list, 
Ze znowu ktorys we Flandrii spi? 
Do tego formularz z dwoma kartkami... 
kto musial tu zebrac o rente? 
Lzy i drgawki i dziki krzyk. 
On mial spokoj. Wy bylyscie same. 
Albo przyslali go, kustykajacego o kiju, 
z powrotem w wasze rece jako kaleke. 
Tak wygladal ten cudowny 
Wielki czas – cztery lata… 
Przypominacie sobie? 

Trzecia minuta nalezy do chlopcow! 
Was nie wmusili w kurtki! 
Wy byliscie jeszcze wolni! Wy jestescie dzisiaj wolni! 
Zadbajcie o to, zeby zawsze tak bylo! 
W was nadzieja. W was zaufanie 
milionow niemieckich mezczyzn i kobiet. 
Wy nie powinniscie stac na bacznosc. 
Wy nie powinniscie sluzyc! 
Wy powinniscie byc wolni! Pokazcie im to! 
A kiedy oni przyjda i beda wam grozic pistoletami -: 
Nie idzcie! Oni powinni najpierw was przyprowadzic! 
Zadnego obowiazku wojskowego! Zadnych zolnierzy! 
Zadnych potentatow przemyslowych! 
Zadnych orderow! Zadnych szpalerow! 
Zadnych oficerow rezerwy! 
Wy jestescie przyszloscia! 
Wasz jest ten kraj! 
Strzasnijcie te poddancze wezly! 
Jesli tylko chcecie, jestescie wszyscy wolni! 
Niech sie dzieje wasza wola! Nie badzcie juz wiecej przy tym! 
Jesli tylko chcecie: wasze jest zwyciestwo! 
–Nigdy wiecej wojny –!


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