ZECKEN

Die Zecke
Das hochstiIisierte ,,Ungeheuer"



von Anita Petek-Dimmer


QUELLE: AEGIS-IMPULS 2/2000

Eine der Zeckenbisserkrankungen, gegen die es auch eine Impfung gibt, hat den unaussprechlichen Namen: Frühsommermenigoenzephalitis, kurz FSME. Es ist eine durch Viren erzeugte Krankheit, und die mit diesen Viren befallenen Zecken können durch ihren Biss vorwiegend in den Monaten Mai, Juni und September, Oktober in Hohenlagen unter 1000 m ü.M. bei trockener Luft den Menschen anstecken. Nur sehr wenige Zecken sind Keimtrager. Solcherart infizierte Zecken kommen nur in eng umschriebenen Gebieten (sog. Endemiegebieten) im Untergehölz von Wäldern und Flussläufen und im Riedgras vor.

Selbstverstandlich sind nicht alle Zecken in solchen Endemiegebieten mit diesem Virus befallen, sondern man geht davon aus, dass es sich um 1:1'000, meist aber 1:20'000 Zecken handelt. Wichtig ist auch noch zu wissen, das sich eine infizierte Zecke fast voll saugen muss, bevor sie den Erreger weitergibt. Dies dauert in der Regel einige Stunden. Bei infizierten Zeckenbissen ereignet sich, je nach Abwehrkraft des Betroffenen, bei 60-70 % nichts, bei 20-30 % treten nur grippeahnliche Krankheitszeichen auf, bei ca. 5-10 % ist auch das Nervensystem betroffen. Die Inkubationszeit betragt 7-10 Tage, manche Quellen geben 2-28 Tage an. Um sich vor den Zecken zu schutzen, sollte der Korper in den sogenannten "Zeckengebieten" moglichst bekleidet sein. Nach dem Aufenthalt im Freien kann man den Korper nach anhaftenden Zecken absuchen, bei Kleinkindern besonders die Kopfhaut.

Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass die Zecken auch einen bakteriellen Infekt verursachen konnen, die sogenannte Lyme-Borreliose-Erkrankung. Gegen diese Erkrankung mit Gelenkschmerzen, evtl. Lähmungserscheinungen gibt es eine andere Impfung.

Der Impfstoff und seine Nebenwirkungen

Der Impfstoff besteht aus abgetöteten Zeckenviren, gezüchtet auf befruchteten Hühnereiern, Aluminiumhydroxid und Thiomersal und Spuren von Hühnereiweiss, Humanalbumin, Formaldehyd, Antibiotika, Salze und Zucker.

Der vom Schweiz. Serum- & Impfinstitut Bern vertriebene Impfstoff, welcher von Chiron Behring GmbH & Co. Marburg, Deutschland hergestellt wird, gibt in seinem Beipackzettel folgende Nebenwirkungen an:

Vor allem nach der ersten Impfung können grippeahnliche Symptome mit Fieber über 38°C, begleitet von Kopfschmerzen, Kribbeln, Taubheitsgefuhl auftreten. Andere Nebenwirkungen sind: Schweissausbrüche, Schüttelfrost, Kopfweh, Schmerzen, Rötung und Schwellung an der Impfstelle, Abgeschlagenheit sowie Muskel- und Gelenkschmerzen, Anschwellung der regionalen Lymphknoten, Übelkeit, Erbrechen und Augenschmerzen, allergische Reaktionen (z.B. Schwellung der Schleimhäute, Nesselsucht, Verengung der oberen Luftwege, Atemnot, Bronchospasmus, Blutdrucksenkung, Durchfall, Kreislaufreaktionen, etc. mit vorübergehenden unspezifischen Sehstörungen, Ausbildung eines Granuloms an der Impfstelle, Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems, einschliesslich aufsteigender Lähmungen bis hin zur Atemlähmung. Am Schluss dieser Aufzahlungen heisst es wortwörtlich:

"Statistisch ist kein Hinweis auf eine Häufung von Erstmanifestationen oder Schubauslösungen von Autoimmunerkrankungen (z.B. multiple Sklerose) nach Impfungen zu erkennen. Trotzdem kann im individuellen Fall nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden, dass eine Impfung als unspezifischer Trigger einen Schub bei entsprechender Präposition auslösen kann. "

Die Wirkung

Die Wirkung der Zeckenimpfung ist niemals nachgewiesen worden, weder von der Pharmaindustrie noch von unseren Wissenschaftlern. In Österreich wurden und werden Massenimpfungen durchgeführt, von dort kommen auch die ersten kritischen Stellungnahmen. Prof. Dr. med. H. Glossmann aus Innsbruck rät offiziell dazu, von der Zeckenimpfung "Abstand zu nehmen".

Die Massenimpfungen in Österreich und die Hysterie in diesem Land gegen den kleinen harmlosen Holzbock (so wird die Zecke auch genannt) sind eigentlich nur zu verstehen, wenn man die Zusammenhänge erkennt: In Österreich sind Hersteller und Gutachter des Impfstoffes die gleiche Institution, die Firma Immuno. Das gleiche Vorgehen konnte man schon 1984 in Frankreich beobachten. Die
franz. Regierung hat als letztes Land die Pockenschutzimpfung eingestellt, da die Académie de médecine Gutachter und Eigentümer des Institutes in einer Person war, die den Impfstoff herstellten. Es ist bezeichnend, wie die Pharmaindustrie durch das schüren von Ängsten in der Bevölkerung und Ausnützen ihrer Monopolstellung schamlos Unsummen Geld auf dem Rücken unserer Bevölkerung und auf Kosten unserer Gesundheit verdienen.

Die Autorin ist in der Redaktion erreichbar



Das Trauma -- Zecken


von Dr. med. Klaus Bielau


QUELLE: AEGIS-IMPULS 2/2000

Wir wollen bequem und gut leben, gut essen, vor allem nicht krank werden und keine Schwierigkeiten haben; "man hat sich's gerichtet", ist dann der (manchmal) wohlwollende Kommentar der Mitmenschen. Warum auch nicht? Wir sind geneigt, einen hohen Preis dafür zu zahlen: Abhängigkeit von den Autoritäten, die uns versprechen, das es uns gut gehen wird, wir gesund bleiben, oder umgekehrt, unglücklich sein und sterben werden, schenken wir ihnen keinen Glauben. Wir haben's uns g'richtet: Häuschen oder Eigentumswohnung, guter Posten, möglichst unkündbar usw., aber da ist auch Angst, das dies alles sich auflösen konnte wie Schnee an der Sonne. Man hört ja wirklich schlimme Sachen. Der Zeck, ähnlich den anderen Insekten (bei denen uns der Ekel hochsteigt), haben eigentlich nur den Sinn, den Menschen zu ärgern und abzumurksen. Denn grenzenlos sind die Bosheit und die Kälte der Natur und des Alls. - - - Ja, so ist es tatsachlich! -?? Solange wir uneinsichtig bleiben und grob dem Leben, allem Leben gegenüber. Und voller Unverständnis und also Angst.

Wenn es in der Weisheitssprache heisst, mein Volk geht verloren, weil es keine Kenntnis hat, dann muss dies auch für die Dinge der Natur Gültigkeit haben. Dem Unverständigen wird die Natur zum Feind, dem Verständigen zur Chance. So ist es mit allen Dingen. Auch mit den Insekten, auch den Zecken. Die Panik vor dem Zeck ist vermutlich die Panik vor unserer eigenen Zecken-Natur. Wir saugen unsere Mitmenschen und die anderen Naturreiche aus, wir halten zeckengleich fest, was vielleicht gehen, können daher nicht annehmen, was auf uns zukommen will, etc. Wollten wir es nur einigermassen begreifen, dann brauchten wir nie Angst zu haben vor den natürlichen Erkrankungen, alle Angst hingegen vor den Folgen jener Gewalt, die der technisch und chemisch gefesselte Mensch aus Angst sich selbst und anderen, wie auch den Naturreichen, antun kann.

Was tun?

Den Zeck am Besten mit einer Zeckenpinzette (lassen sich leicht drehen) fassen und vorsichtig herausdrehen. Verständig geworden, wissen Sie auch, das der Zeck nur seiner Zeckennatur folgt und leben möchte wie auch Sie gerne leben wollen. Werden Sie ihn also umbringen? Bei etwaigen Schmerzen an der Bissstelle innerlich potenziertes Ledum (z.B. D oder C 30, ein bis zwei Kügelchen, Wiederholung bei Schmerzen); äusserlich Ledum-Tinktur, oder Umschlag mit Heilerde oder Essig.

Das Zeckenbissfieber

So heissen die Symptome, die nach einem Zeckenbiss auftreten können. Diese grippalen Zeichen werden behandelt, wie es einer Grippe entspricht! Mit Schonung und wenn nötig den potenzierten Arzneien der Homöopathie (wir denken besonders an Gelsemium, Apis, Belladonna, Glonoinum). Lassen wir die Krankheit zu, lassen die Lebenskräfte also wirken, warum sollte es Komplikationen geben? Unterdrücken wir aus Angst, d.h. Unverstandnis die Heilungsbemühungen des Körpers, dann wird die Krankheit u.U. nach innen schlagen mit eventuellen Komplikationen. Beispiel: Ein Mann, Ende Dreissig, leidet zeitweise unter Migräne. Eines schönen Wochenendes im Herbst wieder; und wieder greift er, wie so oft, zu den Schmerztabletten. Doch wird's nicht besser. Sogar schlimmer, eine Erkältung kommt dazu. Nein, zum Kranksein ist jetzt keine Zeit; das Holz muss rein für den Winter und jetzt passt's Wetter. Geht zum Landarzt, da kriegt er eine Schmerzspritze. Weil's aber statt besser immer schlechter wird kommt der Arzt, verabreicht eine Injektion, das werden wir schon bald hingekriegt haben, war' ja zum Lachen. Zwei Wochen danach kommt der Patient wieder zu Bewusstsein. Liegt auf der Nervenklinik mit Zeckenmeningitis. Ich hatte aber gar keinen Zeck. Dann haben's ihn nicht gemerkt, den Zeck, aber das Virus ist drinnen im Korper und geimpft sind's auch nicht; sehn's! Weil er nicht wusste, was er weiter im Krankenhaus sollte, ist er heimgegangen und dann zum Homöopathen zur Nachbehandlung und weis eh, dass ich selber schuld bin, hatt ich a Ruh geben, dann war das net passiert.

Besprechung: Den Fall zu verstehen, gibt es kaum Schwierigkeiten: Unterdrückung des akuten Geschehens mit seinen Entzündungszeichen, Schmerz, Schwäche, Fieber usw. Iässt die Krankheit nach Innen wandern, um dort starke und bedenkliche Erscheinungen hervorzurufen. Das unser Mann nun in der Spitalsstatistik als Zeckenenzephalitis läuft, regt zum Nachdenken und Schmunzeln an.

Angst

Angst ist das eigentliche Thema. Haben wir Angst vor Krankheiten, so fehlt es uns noch am Verstandnis über die Aufgabe der Natur und die Aufgaben von Krankheiten. Klären sich in uns die dunklen Wolken der Unkenntnis, dann können wir mit Verstandnis den Dingen gegenüber treten und als Folge entsprechend handeln. Das es nach der Zeckenimpfung zu verschiedenen Erkrankungen kommen kann: Rückenmarks-Entzündung, Lähmungserscheinungen, Schübe der MS u.m. entnehmen Sie dem Beipacktext des Herstellers, der darauf wartet, auch gelesen zu werden! Sollten Sie Angst vor den Folgen der Impfungen haben, so ist diese Angst verständlich und der Verfasser dieser Zeilen hätte sie auch, würde er sich impfen lassen.

Zusammenfassung
Oder: Was tun?


Nichts! Impfen Sie sich mit der Kenntnis über die Natur, deren Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen. Lernen Sie die Homöopathie kennen und gebrauchen, so wird die Angst sich verflüchtigen (wir müssen diese also nicht verdrängen, denn dann lebt sie nur subversiv weiter und wird zu gegebener Zeit erneut aufflammen), um der Bereitschaft Platz machen, das Leben mit all seinen Erfahrungen anzunehmen und zu erfüllen.


Anschrift des Verfassers:
Dr. med. Klaus Bielau
Krenngasse 25
A 8010 Graz


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